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Dein Endzeit-Charakter

Für den "STÜTZPUNKT5" seid ihr relativ frei in der Auswahl eures "Endzeit-Charakters". Die hier und unter dem Punkt "Hintergrund" angegebenen Eckdaten sollten euch helfen, eine dementsprechende Hintergrundstory für euren Charakter zu überlegen und ihm Leben einzuhauchen. Wir empfehlen generell, einen Charakter auf dem Hintergrund des SP5 (bzw. der "Allianz der freien Stationen Köln") auf den Terminen zu bespielen, da ihr hierdurch besser in das Setting passt und einfacher Anschluss findet.

Überlegt euch in jedem Fall Antworten auf folgende Fragen:

  • Was genau habt ihr nach dem 10.10.2010 gemacht?
  • Seid ihr auch in den Untergrund geflüchtet und wie konntet ihr dort überleben?
  • Was habt ihr in den dreißig Jahren des Lebens in Bunkern, U-Bahn-Schächten etc. durchgemacht?
  • Habt ihr Freunde, Feinde?
  • Habt ihr andere Abenteuer erlebt...?
  • Seid womöglich erst im Untergrund geboren und kennt die Zeit vor der Verseuchung der Welt gar nicht mehr...?
  • Was sucht ihr an der Oberfläche?
  • Wie sehen deine Ziele aus?
  • Was sind Normen und Werte des Charakters?
  • ...

 

Einheitlich sein sollte für alle Charaktere, dass sie in den letzten 30 Jahren in jedem Fall im Untergrund gelebt haben.

Ihr habt jetzt erstmalig die Gelegenheit, wieder an die Oberfläche zu kommen und sucht nach einem Ort (dem Stützpunkt), von dem aus einige behaupten, dass es ihn tatsächlich geben würde.

Das besondere des Stützpunkts soll sein, dass er tatsächlich oberhalb der Erde liegt und sich dort viele Menschen treffen, um zu handeln, sich auszutauschen, Informationen zu sammeln etc.

Auch du weißt nicht genau, was sich andernorts in den Jahren zugetragen hat und wie es genau zu der verheerenden Katastrophe von vor 30 Jahren gekommen ist, die die Menschheit beinahe ausgerottet hat. Die hauptsächliche Bedrohung war damals (und ist sie auf weiten Teilen der Erde auch heute noch) eine heimtückische

Seuche, die "Orthonisches Fieber" genannt wird. Hieran stirbt man innerhalb nur weniger Stunden nach der Ansteckung, indem man innerlich verblutet. Auch besteht in weiten Teilen Deutschlands noch immer die Gefahr von Verstrahlungen, da wohl auch Atombomben gefallen sein sollen oder aber die Strahlung durch zerstörte Atommeiler herrührt. Niemand weiß dies genau. Der ein oder andere berichtet auch von gefährlichen, fremdartigen Wesen. Sie sind menschenähnlich aber einige von ihnen bewegen sich eher wie Maschinen. Gemein ist ihnen, dass sie höchst aggressiv sind und nur die wenigsten überleben eine Begegnung mit ihnen.

Die Hintergrundgeschichte, weitere Informationen und Zusammenhänge, Intrigen und Geheimnisse über den STÜTZPUNKT5 sowie die weltumspannenden Ereignisse des Hintergrunds sollen sich im Spiel ergeben und sind auch an jedem Abend erspielbar. Hierbei ist Interaktion mit den Charakteren gefragt, denn der Plot entwickelt sich auch untereinander ständig weiter. Sprecht also miteinander, denn nur so könnt ihr am Gesamt-Plot teilhaben!

Ein Beispiel-Charakter könnte z.B. folgende Hintergrundgeschichte haben:

Im Jahr 2010 war ich ein ganz normaler Junge, ging jeden Tag zur Schule, hatte Freunde und Familie. Dann kam der 10.10.2010 und nichts war mehr wie vorher: Überall brach das Chaos aus, als an jenem Tag kein Telefon, kein Handy mehr funktionierte, das Stromnetz zusammenbrach, das Internet versagte und eine Versorgung mit Nahrung von jetzt auf gleich nicht mehr möglich war.
Dann kam die Seuche. Viele berichteten, auch Bomben seien gefallen, irgendwo an der Grenze. Jemand erzählte mir, es sei eine Invasion von außen im Gange. Meine geordnete Welt stürzte ins Chaos. Eine Handvoll von uns floh in die Unterwelt, in die alten U-Bahn-Schächte der Stadt, die uns Schutz und Wärme boten. Seither ist alles anders. Jede Mahlzeit ist ein Geschenk, die Kleidung rar und an die Oberfläche traut sich schon seit Jahrzehnten niemand mehr. Wir kämpfen jeden Tag darum, zu überleben. In den vielen ruhigen Stunden lausche ich in das monotone Rauschen meines alten Radios hinein. Hin und wieder glaube ich, eine menschliche Stimme zu hören. Sie sagt Zahlen auf, wie die Koordinaten auf einer Landkarte.
Heute Morgen bin ich aufgewacht und hörte, wie alle aufgeregt erzählten, die Luft sei wieder klarer geworden. Mir fallen die Koordinaten wieder ein. Heute mache ich mich auf, den Ort zu finden, der mir in den unendlich langen Nächten eingeflüstert wurde.
Wir haben das Jahr 2040. Heute jedoch bin ich weit davon entfernt, ein ganz normaler Junge zu sein...

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