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In-time

Die Katastrophe nimmt ihren Lauf

Unten findet ihr eine kurze Darlegung der Ereignisse, die sich am und nach dem 10.10.2010 ereignet haben. Wir gehen davon aus, dass der STÜTZPUNKT5 im Jahre 2040 spielt, also 30 Jahre nach der Katastrophe. Niemand weiß genau, was sich an jenem schicksalhaften Tag am 10.10.2010 ereignet haben mag. Es gibt zahlreiche Theorien, die jedoch allesamt bisher nicht überprüft werden konnten. Wir nehmen insbesondere dieses Hintergrundspiel sehr ernst und bauen hierauf auch unseren Plot auf. Es ist also in jedem Fall sinnvoll, sich einen charakter zu erstellen, der diesen Hintergrund voraussetzt.

Wenn ihr Fragen zur Charakter-Gestaltung und/oder euren Ideen habt, mailt uns sehr gerne an. Wir streuen bewusst an jedem Abend Hintergrundinformationen, die Zusammenhänge und Infos enthalten, damit sich die Story hinter dem STÜTZPUNKT5 allmählich entfaltet. Spielt in jedem fall auch andere Charaktere an, fragt nach Informationen etc. und ihr werdet fündig werden. Der STÜTZPUNKT5-Hintergrund ist komplex angelegt, dass er sich nicht alleine in einer einzelnen Information erschöpft, sondern sich über sehr viele Termine hinweg entwickeln wird. Wer daran teilhaben will, muss in Interaktion mit anderen Charakteren treten, sei es dem "Personal" des STÜTZPUNKT5 oder auch Charakteren, die den Ort häufiger bereisen.

 

10.10.2010, 10:10h:

Das Stromnetz in Europa bricht zusammen. Handys, Telefone und Computer sind nicht mehr nutzbar. Es sollen Atombomben gefallen sein.

 

11.10.2010

Die Medien berichten über eine fremdartige Invasion am Rande von Europa und einiger anderer Staaten Amerikas und Asiens. In den Städten bricht Chaos aus. Evakuierungen laufen an doch laufen vielerorts ins Leere. Überall bricht Panik aus, man ist nirgendwo mehr sicher. Es herrscht Anarchie. Die Nahrungsmittelversorgung kann vielerorts nicht mehr gewährleistet werden. Jeder denkt zunächst an das eigene Überleben. Viele flüchten aus den Städten aufs Land.

 

13.10.2010

In ganz Europa wird akuter Seuchenalarm ausgegeben. Eine furchtbare bisher unbekannte Epidemie greift um sich, unter der die meisten Menschen innerhalb weniger Stunden dahin gerafft werden. Sie scheinen innerlich zu verbluten. Hinzu kommen Verstrahlungen, denn Wolken mit radioaktivem Regen ergießen sich über Deutschland. Die meisten Menschen versuchen in Bunker oder unter Tage zu flüchten. Nur wenige schaffen es und verbarrikadieren sich dort, um sich gegen die anderen zu erwehren. Jeder ist sich zunächst selbst der nächste.

In den darauf folgenden Jahren leben die Menschen unter Tage, da sich niemand mehr an die Oberfläche traut. Es entstehen einzelne kleinere Kolonien, die teilweise auch durch U-Bahn-Tunnel oder eigene Durchbrüche miteinander verzweigt sind. Lebensmittel werden zu begehrten Handelsgütern. In einigen Kolonien entstehen Hierarchien, andere leben nur in sehr losen Verbünden. Die Hoffnung auf ein normales Leben an der Oberfläche schwindet von Tag zu Tag.
Hin und wieder erzählen Wanderer davon, dass sie seltsame Kreaturen in den Tunneln und den Wegen an die Oberfläche gesehen hätten. Viele seien unter ihren Klauen gestorben.

 

10.10.2035

In den Bunkern der Überlebenden wird zum ersten Mal über konventionellen Funk ein Signal empfangen: Eine Zahlenkolonne. Die Oberfläche ist weiterhin flächeneckend mit Krankheitserregern kontaminiert.

 

25.4.2039

Ein Erkundungstrupp an der Oberfläche entdeckt, dass der Himmel an einigen Stellen aufklart.

 

04.09.2040

Flüchtlinge aus anderen Gebieten der Welt verbreiten, an enigen Orten auf der Welt werde gegen fremdartige Wesen gekämpft. Niemand kann dies genau verifizieren. Einige sagen, es handele sich um seelenlose Kreaturen, andere behaupten, sie hätten Menschen gesehen, die sie befehligen.

 

04.11.2040

Die Oberfläche ist in einigen Gebieten erstmalig nicht mehr kontaminiert. Zögerlich machen sich einige auf, um die Orte zu erkunden, die nicht mehr unmittelbar lebensgefährlich sind. Niemand weiß bis heute, was genau damals geschehen ist, was sich seither überall auf der Welt ereignet hat und was um sie herum vorgeht. In der Unterwelt erzählt man von einem Stützpunkt, der tatsächlich an der Oberfläche liege und von dort Verbindungen in die Tiefe und zu anderen Standorten hätte. Es soll ein Anlaufpunkt für all jene sein, die sich aus der Dunkelheit heraus trauen, ein Schmelztigel für Händler, Gerüchte und Hoffnung suchende...

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