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Allianz der freien Stationen Köln

Die "Allianz der freien Stationen Köln" wurde im Jahre 2015 in Köln gegründet. Als die Katastrophe nach dem 10.10.2010 über die Welt hereinbrach, verschanzten sich einige Überlebende in den U-Bahn-Stationen der Stadt. Viele der U-Bahn-Tunnel stürzten über die Jahre ein oder waren durch hereinbrechende Strahlung, kaputte Rohre und das orthonische Fieber so unsicher geworden, dass sie sich nicht als Zufluchtsort eigneten. Lediglich die aneinander grenzenden Stationen "Appellhofplatz", "Dom/Hauptbahnhof", "Neumarkt" und "Poststraße" boten ein Netz der Sicherheit. Hier formte sich aus einigen hundert Überlebenden eine Gemeinschaft, die sich selbst organisierte, Expeditionen an die unsichere Oberfläche aufstellte, um Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände zu besorgen, sich eine eigene Struktur schuf. Abgeschottet von der Außenwelt (die Zugänge an die Oberfläche wurden versiegelt und gut bewacht) hielt sich hier eine Keimzelle menschlicher Zivilisation.


Als im Jahr 2040 einige Teile der Erde wieder begehbar wurden, wagten sich auch Tracks der "Allianz der freien Stationen" wieder nach draußen. Sie begannen damit, die Stadt weiter zu erforschen, zu schauen, ob es noch andere Überlebende gab und vor allem auch weiter nach Nahrung und brauchbaren Dingen zu suchen. Hierbei stießen sie noch auf weitere Menschen, jedoch auch auf Gefahren und Widrigkeiten. Man errichtete Außenposten und diverse Stützpunkte. Der Handel mit Informationen, das Wissen über die Umgebung wurde zu einem immer wertvolleren Gut. Vor allem aber entdeckte man eine besondere Bunker-Anlage, die unterirdisch mit den vier übrig gebliebenen Stationen verbunden war und dennoch einen Zugang in einen eher sicheren Bereich der Stadt nach außen aufwies: Den STÜTZPUNKT5. Mit einer scheinbar gut abzuschirmenden Außenfläche und einer taktisch wichtigen Wehr-Anlage versehen, wurde der STÜTZPUNKT5 einer der wichtigsten Außenposten der Allianz und soll fortan weiter ausgebaut werden. Man entsendet Signale, um Überlebende aus der Umgebung herbeizurufen, so dass einmal im Monat eine Art "Marktplatz" geschaffen wird, der immer wieder einen attraktiven Anlaufpunkt für Flüchtlinge, freie Händler, Dienstleister oder auch Schutz-Suchende darstellt.


Die Allianz der freien Stationen hat ihre eigene interne Organisations-Struktur. Es gibt z.B. "Bewahrer", die die Eingänge sichern oder auch "Procurer", die für die Beschaffung von Dingen an der Oberfläche und innerhalb der Stationen zuständig sind. Darüber hinaus gibt es aber auch "Farmer", die versuchen, unter Tage Lebensmittel zu züchten oder in geringem Maße anzubauen. Über die Jahre hinweg ist ein System aus Berufsständen bzw. Aufgaben entstanden, in die ein Allianz-Mitglied eingeteilt wird und die sein Leben bestimmen.


Die Allianz der freien Stationen stellt in Köln und Umgebung wohl einige der wenigen noch intakten Gemeinschaften menschlichen Lebens dar. Dies bedeutet auch, dass sie über viel Wissen verfügt, jedoch stets das Bestreben hat, dieses über ihren Einflussbereich hinaus beständig zu erweitern. Jeder, der Mitglied in der Allianz ist, kann sich glücklich schätzen, denn er kann auf ein System zurückgreifen, welches das Überleben sichert. Hierfür muss jeder seine Aufgabe in der Gemeinschaft übernehmen und erhält dafür seinen Lohn.


Der STÜTZPUNKT5 ist ein Außenposten der Allianz und wird von ihr unterstützt. Ohne ihre Hilfe wäre er nicht überlebensfähig. Gleichzeitig stellt er eine wichtige Schnittstelle zur Außenwelt dar und hier herrschen ebenso auch die Regeln der Allianz. Seine Belegschaft speist sich fast ausschließlich aus Allianz-Mitgliedern.

Wir suchen immer Spieler, die Interesse daran haben, ihren Charakter auf dem Hintergrund der "Allianz der freien Stationen Kölns" zu spielen:
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