10.04. – 12.04.2026 AUF BURG BILSTEIN
In-Time (Charakter) Informationen
Es sind Jahre vergangen, seit die Portale auf Burg Alurion wiederentdeckt und geöffnet wurden. Neues Licht hat in Gestalt der Alura neue Hoffnung für die Terra Incognita gebracht. Doch nun ist das Böse mit aller Macht zurückgekehrt. Und wieder braucht es Helden und Heldinnen, um das Land vor der hereinbrechenden Dunkelheit zu beschützen …
Die Stille und die Dunkelheit
Es ist so unheimlich still geworden auf Burg Alurion. Jetzt, da all die vielen Helden und Abenteurer wieder gegangen sind, da der Klang der Schwerter verklungen ist, da nur noch die uralten Mauern von den Gesprächen und Geschehnissen der vergangenen Jahre künden. Hin und wieder erschüttert ein tiefes Grollen die Grundfesten der Burg, wenn eines der Portale von der Gegenseite mit Gewalt geöffnet werden soll und sich die magische Kraft der Anlage mit aller Macht dagegenstemmt.
Es waren glückliche Tage gewesen, als das Licht an diesen dunklen Ort zurückgekehrt war. Neue Hoffnung für ein Land, das so geschunden und zerstört worden war. Es sollte ein Anfang sein. Das Gute hatte obsiegt, und die ersten Strahlen der Sonne erhellten wieder die Reiche der Terra Incognita. Dies alles ging von den Portalen auf Alurion aus. Doch dann kamen die dunklen Nachrichten: Burg Wildland, ebenfalls über ein Portal auf Alurion erreichbar, wurde ohne Not den fanatischen Balor-Anhängern überlassen. Mit dieser Niederlage drängten auch die übrigen dunklen Fraktionen zurück in die Welt. Die Portale bebten stündlich unter ihrem Ansturm.
Wer soll nun kommen, um das Licht neu zu entzünden, das uns allen so viel Hoffnung geschenkt hat …?
Wirst du einer jener sein, die für das Gute kämpfen …? Oder wirst auch du uns alleine lassen in der Dunkelheit …?
Ohne dich schwindet die Hoffnung
„Sie ist sehr schwach“, flüstert Velan, der neue Hüter der Portale auf Burg Alurion. Seine Stimme klingt verängstigt, beinahe panisch. Zu viele Nächte hat er nicht geschlafen, ist von Portal zu Portal gehetzt, um zu schauen, ob sie dem Ansturm des Bösen standhalten. Auch seine Kraft schwindet mit jeder Stunde. „Wie konnte es nur wieder so weit kommen? Wie konnte man der Dunkelheit wieder so viel Macht geben? Warum sind die Warnungen der Alura verklungen, und die Portale wurden doch erneut frei benutzt, ohne auf die Konsequenzen zu achten …?“ Er schüttelt hilflos den Kopf, als könne dies die Angst vertreiben, die ihn in den letzten Wochen befallen hat.
„Es ist, wie es ist“, spricht sein Gegenüber. Sein Gesicht liegt in der Dunkelheit verborgen; nur schemenhaft zeichnen sich die Umrisse seiner Robe an der Wand ab. In den letzten Tagen ist es finster geworden in den Mauern der Burg, als würde die Dunkelheit alles Licht ersticken. „Es nützt nichts, nach den Gründen zu fragen. Wir dürfen trotz allem die Hoffnung nicht verlieren.“
„Welche Hoffnung soll das sein?“, fragt Velan und lässt den Kopf resigniert hängen. „Die Alura ist unsere einzige Hoffnung. Ihr Licht droht zu sterben – und sie mit ihm. Keiner von uns weiß, woher diese Schwäche gekommen ist. Niemand hat auch nur eine Idee, was wir noch tun können. Ich kann einfach nicht mehr. Meine Kräfte sind am Ende.“
„Dann leg dich für einige Stunden hin“, entgegnet sein Gegenüber mit beruhigender Stimme. „Ich kümmere mich um sie. Ich werde auf sie aufpassen.“
Plötzlich erbebt die Burg wieder unter ihren Füßen – dieses Mal lauter als zuvor. Dann verebbt der Donner und verhallt in den Mauern von Alurion. Stille senkt sich herab.
„Hilfe wird kommen. Ich weiß es. Wir haben allenorten danach gerufen. Wenn es nicht jene sind, die einst das Licht hervorgebracht haben, dann werden es andere sein, die an ihre Stelle treten. Ich weiß es.“
Velan blickt auf. Seine Augen sind blutunterlaufen. „Ich wünschte, es wäre so“, sagt er schließlich. Dann dreht er sich um und geht mit schlürfenden Schritten den Gang hinunter. Bald schon wird seine Gestalt von der Dunkelheit verschluckt.



Wenn die Dunkelheit hereinbricht
Die Alura ist leichenblass. Ihr Gesicht ist fahl und eingefallen, die Augen huschen unter den geschlossenen Lidern hin und her, als wäre sie in einem ewigen Fiebertraum gefangen. Doch von ihrer Lagerstätte geht noch immer ein Leuchten aus, das den ganzen Raum erhellt und wärmt. Viele bewundern ihre Kraft und ihren Willen. Viele wären längst gegangen und hätten Alurion verlassen. Sie hat es vor Jahrhunderten schon einmal getan, als das Böse nicht mehr zu besiegen schien. Aber nicht dieses Mal. Dieses Mal wird sie bleiben. Sie wird all ihre Kräfte aufbieten, um die Hoffnung zu verteidigen, die in der Terra Incognita so rar geworden ist.
Die Tür zu ihrer Kammer öffnet sich, und eine Gestalt huscht hinein. Lange blickt sie das engelsgleiche Wesen an, das in den weißen Laken auf ihrer Lagerstätte liegt. „Niemand wird kommen“, flüstert die Person schließlich. „Es gibt niemanden mehr, der bereit ist, für das Licht sein Leben zu lassen. Es sind nur noch jene übrig, die viel erzählen, aber keine wahren Opfer bringen.“ Ein dünnes Grinsen spielt um ihre Lippen. „Darauf baue ich. Also sterbt einfach, solange es noch einfach für euch ist …“ Mit diesen Worten verlässt die Gestalt den Raum ebenso heimlich, wie sie gekommen ist.
Die Alura wälzt sich in ihrem Schlaf. Ob sie die Worte des Fremden überhaupt gehört hat …?

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